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Seite 21 Synagoge - Kurzbeschreibung - Neues Projekt

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Seite 21 Synagoge - Kurzbeschreibung

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Kurzbeschreibung
Auszugtext aus Wikipedia

Die Alte Synagoge (anfangs auch Synagoge am Steeler Tor genannt) ist heute das Haus jüdischer Kultur in Essen. Es befindet sich im Stadtzentrum an der Steeler Straße 29, nahe dem Essener Rathaus.
Die Synagoge wurde nebst angeschlossenem Rabbinerhaus 1913, nach zweijähriger Bauzeit, nach Plänen des Architekten Edmund Körner fertiggestellt. Heute gehört das Gebäude zu den größten und besterhaltenen architektonischen Zeugnissen jüdischer Kultur der Vorkriegszeit in Deutschland. Im Juli 2010 wurde es als Alte Synagoge – Haus der jüdischen Kultur neu eröffnet.
Geschichte der Synagoge
1913: Innenansicht
Um 1917: Synagoge, rechts Jahrhundertbrunnen
Um 1922: Synagoge mit Friedenskirche
Die Anfänge
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die damals genutzte Synagoge in der Gerswidastraße zu klein für die wachsende jüdische Gemeinde Essen. Daher ließ die Gemeinde, vertreten durch ihren ersten Rabbiner Salomon Samuel, 1911 vom Architekten Edmund Körner einen Synagogenneubau planen. Dieser repräsentative und selbstbewusste Neubau sollte die Integration und Anerkennung der Juden im Kaiserreich zum Ausdruck bringen.
Die zentrale Lage des Hauses in der Innenstadt sollte die Ankunft des Judentums in der deutschen Gesellschaft versinnbildlichen. Der Architekt ließ sich hinsichtlich des ornamentalen Schmucks, der die Überlieferung des Judentums verwendet, durch Salomon Samuel beraten, insbesondere bei den Symbolen für die Mosaiken und Glasmalereien.
Am 25. September 1913 wurde der damals Neue Synagoge genannte Bau feierlich eingeweiht. Der Rabbiner Emil Cohn schrieb zur Eröffnung das Festspiel Salomo.[1] Die Synagoge war kulturelles und soziales Zentrum einer 1933 rund 4500 Mitglieder zählenden Gemeinde. Sie hatte einen über 1500 Personen fassenden Hauptraum mit mehreren Emporen, Orgel und großem Bima-Bereich (der auch häufig für Konzerte genutzt wurde), eine Wochentagssynagoge, Lehrräumlichkeiten, einen Gemeindesaal, ein Sekretariat, eine Bibliothek, einen Garten sowie Rabbiner- und Kantorwohnungen im östlich angebauten Rabbinerhaus.
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